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Tipps über Produkte und Ernähungstrends

Tipps über Produkte und Ernähungstrends

Matcha-Tee eine interessante Koffeinquelle!

19. Oktober 2017

Bei Matcha-Tee handelt es sich um Tee aus der Pflanze Camellia sinensis und kommt aus China. Der Tee wird aus den Blättern des Teestrauches gewonnen. Man bricht dabei die Blattspitze ab oder verwendet die ganzen Blätter. Zur Gewinnung von Matcha Tee werden die Teesträucher eine Zeit lang vor der Ernte mit schwarzen Netzen oder Bambusmatten überspannt. Das fördert die Anreicherung bestimmter Inhaltsstoffe wie Teein, Chlorophyll oder der Aminosäure Theanin.

Teein ist eigentlich Koffein, es ist jedoch an eine andere Substanze -einem Polyphenol- gebunden und wird erst im Darm als Koffein freigesetzt. Im Unterschied zu Koffein im Kaffee, wird das Koffein im Tee langsamer freigesetzt, wirkt jedoch länger. Ein Gramm Matcha-Teepulver enthält etwa 30 mg Koffein, sowie eine hohe Konzentration an Theanin weiters etwa 100 mg Tannin.

In isolierter Form zeigt L-Theanin im Tierversuch verschiedenste pharakologische Wirkungen. So senkt diese Aminosäure in höheren Dosen zum Beispiel den Blutdruck, beeinflusst die Konzentration verschiedener Botenstoffe im Gehirn und wirkt Koffein entgegen.

Besonders hervorzuheben sind die Catechine, die sich im Tee befinden. Zusammen mit den Tanninen gehören die Catechine zur Gruppe der Polyphenole. Ein sehr bekanntes Polyphenol ist das Epigallocatechin-Gallat, kurz EGCG. Pflanzen bilden eigentlich Polyphenole um sich vor ihren Feinden zu schützen. Jedoch haben diese Polyphenole eine Vielzahl von biologischen Eigenschaften. Man muss jedoch immer festhalten, dass viele Eigenschaften nicht direkt beim Menschen festgestellt wurden sondern meist an Mäusen und Ratten oder in biologischen Experimenten z.B. an Zelllinien.

Dabei werden Zellen von Menschen isoliert und in Nährmedien kultiviert. Mit der Substanz behandelt und die biologischen Phänomene, wie Stillstand des Zellwachstums beobachtet. Genau über diese Eigenschaften verfügt auch Epigallocatechin, es hemmt das Wachstum von Krebszellen. Weitere Eigenschaften die man diesen Catechinen zuschreibt sind: Antioxidative Wirkung, Regulation des Cholesterinhaushaltes, antiinfektive Eigenschaften. Häufig findet man den ORAC-Wert als eine Kenngröße für die antioxidative Kapazität eines Produktes. (ORAC= Oxygen Radical Absorbance Capacity). Dieser Wert gibt die Fähigkeit einer Substanz an radikalischen Sauerstofff abzufangen. Dieser Wert liegt bei Matcha-Tee sehr hoch.

 

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Ingwer und Kokosöl-zwei wertvolle Lebensmittel

1. Oktober 2017

Ingwer:

Das Rhizom des Ingwers, ein zweijähriges Kraut, das in Südasien wächst, wird allgemein als Ingwer bezeichnet. Ingwer wird bei Erkrankungen wie Verstopfung, Durchfall, Übelkeit und Erbrechen eingesetzt und auch von der traditionellen Medizin für Kardiopathie, Bluthochdruck, Herzklopfen und als Vasodilatator zur Verbesserung der Durchblutung empfohlen. Abgekochtes Ingwer-Rhizom ist in der Ayurveda-Medizin weit verbreitet. Die Hauptinhaltsstoffe sind 6-Ingwerol, 8-Ingwerol und 6-Shogaol.

Ingwer hat auch entzündungshemmendes Potential und wird deshalb als natürliches Aspirin bezeichnet. Unter 7 Studien, die Ingwer als Analgetikum (Schmerzmittel) untersuchten, zeigte sich eine Evidenz, dass etwa 2 g/Tag den Muskelschmerz, der z.B. verlängertem Laufen resultiert, deutlich reduziert werden kann. Durch diese Eigenschaften wird die Belastungsfähigkeit bei langen Trainingseinheiten erhöht. Die Anwendung von Ingwer für Lebensmittel hat eine lange Tradition. Besonders gerne wird Ingwer in Getränken verwendet (z.B. Ginger Ale, Ingwerbier). In heißen Ländern findet man Ingwer auch als Zusatz in Kaffee oder Tee, da es die Schweißbildung anregt. Häufig wird Ingwer in Zitronenwasser angesetzt. Zitronensaft enthält viel Vitamin C. Vitamin C unterstützt das Immunsystem und unterstützt unser Entgiftungssystem da Vitamin C als Radikalfänger wirkt.

Kokosöl:

Kokosöl oder Kokosnussöl ist ein weißes bis gelbliches Pflanzenfett und wird aus der Kokusnuss gewonnen. Es zeichnet sich durch einen sehr hohen Gehalt an gesättigten Fettsäuren aus. Vorwiegend Palmitinsäure, Myrestinsäure und Laurinsäuren. Neben den gesättigten Fettsäuren kommen auch ungesättigte Fettsäuren vor, wie z.B. Ölsäure, Linolsäure oder Linolensäure.

Kokosöl hat einen hohen Verseifungsindex. Es enthält Laurinsäure, die mit im Speichel vorhandenen Alkalien- Natriumhydroxid und –Bicarbonaten- reagieren können, um eine Natriumlaureatseifen ähnliche Substanz zu bilden, die die Plaque-Adhäsion und -Akkumulation reduziert und eine Reinigungswirkung besitzt.

Laurinsäure hat antimikrobielle und antientzündliche Eigenschaften, verhindert Zahnkaries und ist für die Mundgesundheit von Vorteil. Darüber hinaus hat es auch einen angenehmen Geschmack. Kokosöl hat antimikrobielle Aktivität und wirkt gegen Streptococcus mutans und Candida albicans in einem in-vitro Biofilm-Modell. Kokosöl hat keine nachteiligen Wirkungen, die durch Chlorhexidin wie z. B. Braunfärbung und verändertes Geschmacksempfindung hervorgerufen werden.

Monolaurin in Kokosnussöl wirkt gegen Mikroorganismen wie Staphylococcus aureus, Candida spp., Helicobacter pylori, Escherichia vulneris und Enterobacter spp. Es wird vermutet, dass Monolaurin den bakteriellen Tod dadurch verursacht, dass es die Bakterienzellwand verändert, die Zellmembranen durchdringt und Enzyme des Energiestoffwechsels und des Nährstofftransports hemmt. Monolaurin hat auch eine viruzide Aktivität, durch das Auflösen von Lipiden und Phospholipiden in der Virushülle, was zum Zerfall des Virus führt. Laurinsäure in Kokosnuss ist gegen Mundwunden wirksam. Saccharose-Monolaurat aus der Kokosnuss hat Anti-Karies-Eigenschaften aufgrund einer verringerten Glykolyse und Saccharoseverwertung durch S. mutans und verhindert dadurch die Bildung von Zahnbelägen. Allerdings sollte man bedenken, Ölziehen macht den vorhandenen Zahnkaries nicht rückgängig. Continue Reading

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Zuckeralternativen

6. September 2017

BIRKENZUCKER

Unter Birkenzucker wird ein Zuckeralkohol mit fünf Kohlenstoffatomen verstanden, der vor allem unter dem Trivialnamen Xylit bekannt ist. Obwohl er in den Supermärkten in kristalliner Form erst seit wenigen Jahren verkauft wird, wurde er bereits gegen Ende des 19 Jahrhunderts aus Buchenspänen oder Weizen- und Haferstroh hergestellt. Natürlich kommt Xylit außerdem in zahlreichen Früchten, Beeren und Gemüsearten vor, erreicht jedoch mit etwa 1% in Pflaumen sein mengenmäßig höchstes Vorkommen. Auch Birke und Buche enthalten Xylit, doch industriell wird er nicht ausschließlich – wie der Name Birkenzucker irrtümlicherweise vermuten lässt – aus diesem Holz gewonnen.

Zur Herstellung des Vorproduktes Xylose wird Birkenholz und andere Harthölzer sowie teilweise auch Stroh oder Getreidekleie verwendet. Nach dem Prozess der katalytischen Hydrierung entsteht Xylit, welches unter den Zuckeraustauschstoffen aufgrund der aufwendigen technologischen Herstellung verhältnismäßig teuer ist. Aus lebensmitteltechnologischer Sicht von Bedeutung ist die chemische Stabilität von Xylit. So ist Birkenzucker wie alle Zuckeralkohole eine nichtreduzierende Verbindung, wodurch Maillard-Reaktionen inhibiert werden. Des Weiteren ist er pH stabil und wird durch saure oder basische Bedingungen nicht beeinflusst. Auch mikrobiologische Stabilität, welche durch bestimmte Zuckermengen in Lebensmitteln gewährleistet wird, wird bei Verwendung von Xylit garantiert. Größere Bekanntheit erlangte Birkenzucker in den letzten Jahren besonders als Antwort auf den weltweit überdurchschnittlich hohen Zuckerkonsum und den dadurch in Verbindungen gebrachten Folgeerscheinungen wie Adipositas und Diabetes mellitus Typ 2. So wird vor allem betont, dass postprandial der Blutzuckerspiegel nur sehr langsam ansteigt, was ein glykämischer Index von 11 bestätigt. Des Weiteren hat Birkenzucker um 40% weniger Kalorien als normaler Haushaltszucker, also 2,4 kcal/g.

Im Insulin-unabhängig verstoffwechselt wird, gilt Xylit auch als gängiger Saccharose-Ersatz für Diabetiker. Dennoch soll erwähnt werden, dass diese Zuckeralternative wie alle anderen Zuckeralkohole auch eine abführende Wirkung aufweist. Da der menschliche Dünndarm nur sehr geringe Mengen des Stoffes aufnehmen kann, wird er hauptsächlich im Dickdarm metabolisiert, was Diarrhoe zur Folge haben kann. Wird Birkenzucker jedoch regelmäßig konsumiert, tritt ein Gewöhnungseffekt ein und auch größere Mengen werden vertragen. Lebensmitteltechnologisch sehr bedeutend ist die Süßkraft von Birkenzucker, welche zu 98% der von Saccharose entspricht. So können beim Backen und Kochen auch 1:1 dieselben Mengen wie Haushaltszucker verwendet werden.

 

Dennoch ist das Geschmacksprofil von Xylit nicht dasselbe wie jenes von Saccharose. Vielmehr entspricht es dem Süße-Charakter der Monosaccharide Fruktose und Dextrose. Sensorisch wahrnehmbar ist zusätzlich ein leichter Kühleffekt, welcher besonders bei Süßwaren genutzt wird. Dieser Effekt ist auf eine hohe negative Lösungswärme zurückzuführen und kommt als Vergleich dem Effekt von Menthol sehr nahe. Wird er jedoch ausschließlich zur Erzielung einer kühlenden Geschmackwirkung verwendet, so muss in der Zutatenliste Geschmacksverstärker deklariert werden. Industriell wird Birkenzucker vor allem zur Verwendung in zuckerfreien Kaugummis eingesetzt (Karies vorbeugende Wirkung), findet sich aber auch in Schokolade, Marzipan, Nougat, Gummizuckerwaren, Speiseeis und Joghurt. Dennoch ist zu betonen, dass vor allem der wirtschaftliche Faktor ein noch breiter gefächertes Anwendungsgebiet verhindert.

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Ergänzungen zu den aktualisierten Ernährungsregeln der DGE.

3. September 2017

Seit 1956 werden von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung ( DGE) Empfehlungen abgegeben. Vor wenigen Tagen wurden die neuersten Empfehlungen veröffentlicht.

Ein ausgedehnter Kohlenhydratverzehr in Form von reichlichen Getreideprodukten (Mehl, Semmeln, Brot usw.) und Kartoffeln wird relativiert und es wird empfohlen, bei Getreideprodukten auf Vollkornvarianten zu greifen. Der Grund liegt darin, dass Vollkornprodukte länger sättigen und mehr Nährstoffe enthalten als Weißmehlprodukte. Weiters senken Ballaststoffe aus Vollkorn das Risiko für Diabetes, Fettstoffwechselstörungen und Dickdarmkrebs.

Keine Empfehlung mehr zu fettarmen Produkten, im Besonderen wird nicht mehr empfohlen bei Milchprodukten die fettarmen Varianten zu nehmen. Hingewiesen wird im Besonderen gesundheitsfördernde pflanzliche Fette wie Rapsöl zu wählen. Auch ungesalzene Nüsse werden empfohlen. Versteckte Fette in Wurst, Gebäck, Süßwaren, Fast Food und Fertigprodukten sind zu meiden. Wer generell auf Fette verzichtet, nimmt das Risiko oft auf sich, zu wenig der gesunden ungesättigten Fettsäuren zu sich zu nehmen. „Zu viele gesättigte Fettsäuren erhöhen das Risiko für Fettstoffwechselstörungen, mit der möglichen Folge von Herz-Kreislauf-Krankheiten“ befindet sich nicht mehr in den 10 Regeln, sondern eine Empfehlung für besonders günstige Lebensmittel wie Leinöl, Rapsöl, Olivenöl, Nüsse und fettem Fisch. Gestrichen wurde auch der Punkt Eier nur in Maßen zu konsumieren. Cholesterinhaltige Lebensmittel werden nicht mehr als kritisch gesehen, da der Cholesteringehalt in diesen Lebensmitteln den Cholesteringehalt im Blut kaum erhöht.

Besonderer Wert wird auf die Reduktion von Salz und Zucker gesetzt. Besonders wird auf sogenannte versteckte Salze hingewiesen die in Wurstprodukten oder Fertigprodukten vorkommen. Es gibt auch eine klare Aussage, zuckerhaltige Getränke wie Softdrinks zu meiden.

Die Empfehlungen lassen Platz für individuellen Spielraum und sind nicht als starre Ge- oder Verbote zu stehen.

Zusammengefasst die 10 Empfehlungen:

  1. Lebensmittelvielfalt genießen
  2. Gemüse und Obst – nimm „5 am Tag“
  3. Vollkorn wählen
  4. Mit tierischen Lebensmitteln die Auswahl ergänzen
  5. Gesundheitsfördernde Fette nutzen
  6. Zucker und Salz einsparen
  7. Am besten Wasser trinken
  8. Schonend zubereiten
  9. Achtsam essen und genießen
  10. Auf das Gewicht achten und in Bewegung bleiben
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10-Regeln der DGE (2017)

2. September 2017

Die „Deutsche Gesellschaft für Ernährung“ (DGE) aktualisiert ihre Ernährungsempfehlungen.    

    1. Lebensmittelvielfalt genießen

Nutzen Sie die Lebensmittelvielfalt und essen Sie abwechslungsreich. Wählen Sie überwiegend pflanzliche Lebensmittel.

Kein Lebensmittel allein enthält alle Nährstoffe. Je abwechslungsreicher Sie essen, desto geringer ist das Risiko einer einseitigen Ernährung.

 

  1. Gemüse und Obst – nimm „5 am Tag“

Genießen Sie mindestens 3 Portionen Gemüse und 2 Portionen Obst am Tag. Zur bunten Auswahl gehören auch Hülsenfrüchte wie Linsen, Kichererbsen und Bohnen sowie (ungesalzene) Nüsse.

Gemüse und Obst versorgen Sie reichlich mit Nährstoffen, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen und tragen zur Sättigung bei. Gemüse und Obst zu essen, senkt das Risiko für Herz-Kreislauf- und andere Erkrankungen.

  1. Vollkorn wählen

Bei Getreideprodukten wie Brot, Nudeln, Reis und Mehl ist die Vollkornvariante die beste Wahl für Ihre Gesundheit.

Lebensmittel aus Vollkorn sättigen länger und enthalten mehr Nährstoffe als Weißmehlprodukte. Ballaststoffe aus Vollkorn senken das Risiko für Diabetes mellitus Typ 2, Fettstoffwechselstörungen, Dickdarmkrebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

  1. Mit tierischen Lebensmitteln die Auswahl ergänzen

Essen Sie Milch und Milchprodukte wie Joghurt und Käse täglich, Fisch ein- bis zweimal pro Woche. Wenn Sie Fleisch essen, dann nicht mehr als 300 bis 600 g pro Woche.

Milch und Milchprodukte liefern gut verfügbares Protein, Vitamin B2 und Calcium. Seefisch versorgt Sie mit Jod und fetter Fisch mit wichtigen omega-3 Fettsäuren. Fleisch enthält gut verfügbares Eisen sowie Selen und Zink. Fleisch und insbesondere Wurst enthalten aber auch ungünstige Inhaltsstoffe.

  1. Gesundheitsfördernde Fette nutzen

Bevorzugen Sie pflanzliche Öle wie beispielsweise Rapsöl und daraus hergestellte Streichfette. Vermeiden Sie versteckte Fette. Fett steckt oft „unsichtbar“ in verarbeiteten Lebensmitteln wie Wurst, Gebäck, Süßwaren, Fast-Food und Fertigprodukten.

Pflanzliche Öle liefern, wie alle Fette, viele Kalorien. Sie liefern aber auch lebensnotwendige Fettsäuren und Vitamin E.

 

  1. Zucker und Salz einsparen

Mit Zucker gesüßte Lebensmittel und Getränke sind nicht empfehlenswert. Vermeiden Sie diese möglichst und setzen Sie Zucker sparsam ein. Sparen Sie Salz und reduzieren Sie den Anteil salzreicher Lebensmittel. Würzen Sie kreativ mit Kräutern und Gewürzen.

Zuckergesüßte Lebensmittel und Getränke sind meist nährstoffarm und enthalten unnötige Kalorien. Zudem erhöht Zucker das Kariesrisiko. Zu viel Salz im Essen kann den Blutdruck erhöhen. Mehr als 6 g am Tag sollten es nicht sein. Wenn Sie Salz verwenden, dann angereichert mit Jod und Fluorid.

  1. Am besten Wasser trinken

Trinken Sie rund 1,5 Liter jeden Tag. Am besten Wasser oder andere kalorienfreie Getränke wie ungesüßten Tee. Zuckergesüßte und alkoholische Getränke sind nicht empfehlenswert.

Ihr Körper braucht Flüssigkeit in Form von Wasser. Zuckergesüßte Getränke liefern unnötige Kalorien und kaum wichtige Nährstoffe. Der Konsum kann die Entstehung von Übergewicht und Diabetes mellitus Typ 2 fördern.

Alkoholische Getränke sind ebenfalls kalorienreich. Außerdem fördert Alkohol die Entstehung von Krebs und ist mit weiteren gesundheitlichen Risiken verbunden.

 

  1. Schonend zubereiten

Garen Sie Lebensmittel so lange wie nötig und so kurz wie möglich, mit wenig Wasser und wenig Fett. Vermeiden Sie beim Braten, Grillen, Backen und Frittieren das Verbrennen von Lebensmitteln.

Eine schonende Zubereitung erhält den natürlichen Geschmack und schont die Nährstoffe. Verbrannte Stellen enthalten schädliche Stoffe.

  1. Achtsam essen und genießen

Gönnen Sie sich eine Pause für Ihre Mahlzeiten und lassen Sie sich Zeit beim Essen.

Langsames, bewusstes Essen fördert den Genuss und das Sättigungsempfinden.

  1. Auf das Gewicht achten und in Bewegung bleiben

Vollwertige Ernährung und körperliche Aktivität gehören zusammen. Dabei ist nicht nur regelmäßiger Sport hilfreich, sondern auch ein aktiver Alltag, in dem Sie z. B. öfter zu Fuß gehen oder Fahrrad fahren.

 

https://www.dge.de/fileadmin/public/doc/fm/10-Regeln-der-DGE.pdf

Allgemein Tipps über Produkte und Ernähungstrends

Glutenfreien Produkte-sind sie für jedermann sinnvoll?

27. Juni 2017

 Gluten was ist das?

  • Die meisten getreidebasierenden Lebensmittel enthalten Gluten. Das Kleberweiß kommt in Weizen, Roggen und Gerste vor und sorgt unter anderem für die hervorragende Backqualität von Weizenmehl.
  • Bei jenem Anteil der Bevölkerung mit Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) löst Gluten im Dünndarm eine Autoimmunerkrankung aus mit den Folgen Verdauungsstörungen, Durchfall, mangelhafte Aufnahme von Nahrungskomponenten.
  • Die Häufigkeit der Glutenunverträglichkeit ist in Europa unterschiedlich: Deutschland 0,3%, Österreich 1%, Finnland bis zu 2,4%.
  • Eine glutenfreie Ernährung ist die einzige langfristige Therapie.
  • Eine nicht-diagnostizierte Zöliakie hat eine 4-fach erhöhte Sterblichkeitsrate zur Folge.
  • In Mitteleuropa basieren viele Grundnahrungsmittel auf Weizen (z.B. Brot, Nudeln). Aber auch Genussmittel wie süße Backwaren, salzige Snacks oder Bier gehören dazu.
  • Es gibt mittleerweile ein breites Angebot an Gluten-freien Lebensmitteln; ein Fortschritt für alle betroffenen Zöliakie-Patienten, deren Lebensmittelspektrum sich dadurch maßgeblich erweitert hat.
  • Gleichzeitig werden immer mehr Gluten-freie Lebensmittel von Konsumenten ohne diagnostizierte Zöliakie gekauft und konsumiert.
  • Ein verheißungsvoller Markt mit weltweit steigenden Absatzzahlen entsteht, das Wachstum beträgt jährlich bis zu 10%.
  • Studien zeigten, dass die Notwendigkeit einer glutenfreien-Ernährung bei Personen ohne diagnostizierte Zöliakie aus ernährungsphysiologischer und medizinischer Sicht fraglich ist.

 

Die wichtigsten Resultate der Nährstoffanalyse von 63 glutenfreien-Lebensmitteln sind:

  • Der Proteingehalt ist bei glutenfreien-Lebensmitteln im Mittel um das Zweifache niedriger als bei glutenhaltigen-Lebensmitteln.
  • Bei den Mineralstoffen und Spurenelementen gibt es wenige deutliche Unterschiede. Die Kaliumwerte sind in glutenfreien-Lebensmitteln niedriger.
  • Für Vitamine und Ballaststoffe konnten keine signifikanten Unterschiede festgestellt werden.

 

Allgemein Tipps über Produkte und Ernähungstrends

Beispiel eines zuckerhaltigen Lebensmittels-Zitronenlimonade

24. Juni 2017

 

Die Aufschrift lautet:

Nur aus italienischen Zitronen, ohne Konservierungsmittel, ohne Farbstoffe, 100% natürliche Zutaten.

Die Dose enthält 33cl (centiliter) oder 330 ml.

Nährwerttabelle:

Deklaration Pro 100 ml 330 ml (gesamte Dose)
Energie 52 kcal (221 kJ) 172 kcal (729kJ)
Fett

davon gesättigte Fettsäure

0 g

0 g

0 g

0 g

Kohlenhydrate

davon Zucker

13 g

13 g

43 g

43 g

Eiweiß 0 g 0 g
Salz 0,01 g 0,01 g

 

Zutaten:

  • Wasser, Zitronensaft 12%, Zucker, Fructose-Glucosesirup, Kohlensäure, natürliche Aromen
  • Zucker bedeutet das Saccharose verwendet wird. Saccharose also der gewöhnliche Haushaltszucker besteht aus Glucose und Fructose und wird aus Zuckerrüben gewonnen. Zusätzlich enthält das Produkt Fructose-Glucose Sirup. Dieser Sirup wird aus Stärke gewonnen und die Stärke aus Mais. Fructose-Glucose Sirup ist ein günstiges Süßungsmittel.
  • Fructose wird auch Fruchtzucker bezeichnet und fördert die Einlagerung von Fett in unsere Fettzellen.
  • Zusammenfassend kann man sagen, dass Produkt enthält viel Zucker, der noch dazu sehr ungünstig in seiner Zusammensetzung ist.

 

Was haben wir gelernt?

    • Mengenangabe: 33 cl= 330 ml und somit fast 43 g Zucker
    • Dieses Produkt enthält viel Fruktose und diese sollten wir meiden.
    • Die Zutaten sind zwar alle natürlich, den auch der Zucker stammt aus der Natur, aber das Produkt enthält keine Nährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe usw.

Dieses Produkt entspricht nicht unserer Grundeinstellung: Der Anteil an Nährstoffen (Vitamine, Mineralstoffe, Pflanzeninhaltsstoffe, Ballaststoffe) zu den Kalorien sollte möglichst groß sein.

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Was bedeutet……?

18. Juni 2017

Was bedeutet……?

 Was bedeutet „energiearm“? Feste Lebensmittel gelten als energiearm, wenn sie nicht mehr als 40 kcal/100 g enthalten. Getränke dürfen nicht mehr als 20 kcal/100 ml liefern.

Was bedeutet „energiereduziert“? Energiereduzierte Lebensmittel müssen gegenüber regulären Vergleichsprodukten einen um mindestens 30 Prozent geringeren Energiegehalt aufweisen. Was bedeutet „energiefrei“? Energiefreie Lebensmittel haben einen Energiegehalt von maximal 4 kcal/100 g.

Was bedeutet „fettarm“? Feste Lebensmittel dürfen als fettarm bezeichnet werden, wenn sie weniger als 3 g Fett/100 g enthalten. Getränke dürfen nicht mehr als 1,5 g Fett/100 ml liefern. Bei teilentrahmter Milch gilt 1,8 g/100 ml als Grenzwert.

Was bedeutet „fettfrei“? Ist ein Produkt mit „fettfrei“ oder „ohne Fett“ gekennzeichnet, darf es maximal 0,5 g Fett/100 g enthalten.

 

Was bedeutet „arm an gesättigten Fettsäuren“? Die Summe aus gesättigten Fettsäuren und trans-Fettsäuren darf bei festen Lebensmitteln maximal 1,5 g/100 g und bei flüssigen höchstens 0,75 g/100 ml betragen. Darüber hinaus dürfen diese Fettsäuren auch nicht mehr als 10 % des Brennwerts liefern.

Was bedeutet „frei von gesättigten Fettsäuren“? Die Summe aus gesättigten Fettsäuren und trans-Fettsäuren darf maximal 0,1 g/100 g betragen.

Was bedeutet „zuckerarm“? Zuckerarme feste Lebensmittel enthalten maximal 5 g Zucker/100 g, flüssige 2,5 g/100 g.

Was bedeutet „zuckerfrei“? Zuckerfreie Produkte dürfen maximal 0,5 g Zucker/100 g enthalten.

Was bedeutet „ohne Zuckerzusatz“? Das Produkt enthält keine zugesetzten Mono- oder Disaccharide (z.B. Glukose, Fruktose, Saccharose, Maltose) oder irgendein anderes, wegen seiner süßenden Wirkung, zugesetztes Lebensmittel (z.B. Honig). Wenn das Produkt von Natur aus Zucker enthält, sollte der Hinweis „enthält von Natur aus Zucker“ erfolgen.

 

Was bedeutet „natriumarm“ / „kochsalzarm“? Das Produkt enthält maximal 0,12 g Natrium/100 g oder höchstens 0,3 g Salz/100 g. Bei anderen Wässern als bei natürlichen Mineralwässern darf ein Natriumgehalt von 2 mg/100 ml nicht überschritten werden.

Was bedeutet „natriumfrei“ / „kochsalzfrei“? Das Produkt enthält maximal 0,005 g Natrium oder 0,0125 g Salz/100 g.

Was bedeutet „leicht“? Als „leicht“ gekennzeichnete Produkte müssen einen um mindestens 30 Prozent verminderten Gehalt eines energieliefernden Nährstoffes gegenüber einem vergleichbaren Produkt aufweisen. Auf die Eigenschaft, die ein Produkt „leicht“ macht, muss hingewiesen werden.

 

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Wie erkenne ich die Qualität eines Olivenöls?

18. Juni 2017

Olivenöl und seine Qualität.

Auch bei Pflanzenölen gilt: Erst eine gute Mischung von hochwertigen verschiedenen Ölen versorgt uns mit den für uns wichtigen Fettsäuren und Inhaltsstoffen in ausreichender Menge.

 

Wie erkenne ich die Qualität eines Olivenöls?

  • Fruchtigkeit in der Nase:

Olivenöl sollte fruchtig und grün, also nach frisch geschnittenem Gras riechen.

  • Bitterkeit auf der Zunge:

Eine herbe Note auf der Zunge ist ein gutes Zeichen für eine hochwertige Qualität.

  • Schärfe am Gaumen:

Die für eine gute Qualität notwendige Schärfe, die einen leichten Hustenreiz auslösen kann, erkennt man an einem Kratzen im Hals.

 

Warum gilt Olivenöl als gesund?

Es enthält folgende Inhaltsstoffe:

  • Polyphenole:

Sind verantwortlich, dass ein Olivenöl gut schmeckt, denn diese Bitter- und Geschmacksstoffe sorgen für die gewisse Schärfe und Bitterkeit, die den typischen Geschmack ausmachen.

  • Ungesättigte Fettsäuren:

Bis zu 75% des Olivenöls sind ungesättigte Fettsäuren.

  • Vitamin E:

Dieses wichtige Vitamin kommt nicht in vielen Lebensmitteln vor und ist dennoch sehr wichtig für den Körper.

 

 

Die Mischung macht’s !

Olivenöl ist also nicht das Beste aller Öle. Vom Speiseplan streichen sollte man es deshalb aber nicht. Denn Olivenöl enthält viele einfach ungesättigte Fettsäuren und andere wertvolle Inhaltsstoffe wie Polyphenole und Vitamin E. Es ist aber sinnvoll, nicht nur mit Olivenöl zu kochen, sondern auch mal einen Salat mit Walnussöl anzumachen oder zum Braten Rapsöl zu verwenden.

 

Wo wird Olivenöl gewonnen?

Die größten Olivenölproduzenten sind Spanien, Italien, Griechenland, Tunesien.

 

Was bedeutet Olivenöl extra nativ (=extra vergine)?

Es handelt sich dabei um Öl höchster Güte. Die Gewinnung erfolgt direkt aus der Olive durch mechanische Verfahren, ohne chemische Behandlung oder Erhitzen und ist ausschließlich kalt gepresst (max. Temperatur 27°C).

 

 

 

 

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