Browsing Category

Wissenschaft

Wissenschaft

Eisensupplemente helfen untergewichtigen Babies, sich normal zu entwickeln!

1. Oktober 2017

285 Babyies mit einem Geburtsgewicht von 2000-2500 Gramm wurden mit einem Eisenpräparat ( Eisensuccinat-Tropfen) supplementiert. Die Verabreichung erfolgte von der sechsten Woche bis zum sechsten Monat. Wobei eine Gruppe 1 mg, eine andere 2 mg und eine dritte Gruppe (Placebogruppe) kein Supplement erhielt. Im siebten Lebensjahr wurden Tests durchgeführt, die zeigen sollten ob diese Kinder Verhaltensauffälligkeiten aufweisen. Kinder mit dem Eisenpräparat waren vergleichbar mit Kindern mit normalem Geburtsgewicht. Die Placebogruppe zeigt typische Verhaltensmuster für Eisenmangel.

Continue Reading

Wissenschaft

Welche Nahrungsmittel steigern unsere Intelligenz?

25. September 2017

Das bestimmte Nahrungsmittel mit einer verbesserten Lernfähigkeit verbunden sind, ist seit langem bekannt. Die Frage die sich Wissenschaftler gestellt haben, ist welche Moleküle in diesen Lebensmitteln die Wirkung auslösen. In einer kürzlich veröffentlichten Studie, konnte gezeigt werden, dass bestimmte Fettsäuren in der Nahrung eine verbesserte Hirnleistung hervorrufen. Diese Studie wurde an 99 Personen durchgeführt, wobei diesen Personen unterschiedliche Fettsäurekombinationen verabreicht wurden. Innerhalb der Studie wurden die Gehirnaktivitäten der Personen vermessen. Die besten Resultate brachten einfach ungesättigte Fettsäuren. Zu diesen Fettsäuren zählen z.B. Palmitoleinsäuren oder Ölsäure. Olivenöl hat einen sehr hohen Anteil an Ölsäure, wobei die Menge an einfach ungesättigten Fettsäuren in Olivenöl bei 73% liegt. Generell kommen einfach ungesättigten Fettsäuren in Avocados, Olivenöl, Nüssen oder Rapsöl vor.

 

 

 

Nutrition has been linked to cognitive performance, but researchers have not pinpointed what underlies the connection. A new study by University of Illinois researchers found that monounsaturated fatty acids — a class of nutrients found in olive oils, nuts and avocados — are linked to general intelligence, and that this relationship is driven by the correlation between MUFAs and the organization of the brain’s attention network.

Marta K. Zamroziewicz, M. Tanveer Talukdar, Chris E. Zwilling, Aron K. Barbey. Nutritional status, brain network organization, and general intelligence. NeuroImage, 2017; 161: 241 DOI: 10.1016/j.neuroimage.2017.08.043

 

Wissenschaft

Ein weiterer Grund, jeden Tag mit einer Tasse Kaffee zu starten!

5. September 2017

Großangelegte Studien haben gezeigt, dass der Konsum von Kaffee das Leben verlängert. Dabei wird im Besonderen das Risiko an Krebs, Herzinfarkt oder Nierenerkrankungen zu sterben um 12%, bei einer Tasse täglich reduziert. Bei 2-3 Tassen am Tag reduziert sich das Risiko sogar um 18%. Die Ergebnisse wurden aus einer Metastudie erhalten, wobei man dabei Daten von 215.000 Personen auswertete. Kaffee ist eines der beliebtesten Getränke der Welt; Schätzungen zufolge werden jeden Tag etwa 2 Milliarden Tassen rund um die Welt getrunken, obwohl Kaffee lange Zeit als gesundheitsschädlich galt. Kaffee enthält je nach verwendeten Sorten ca. 1000 verschiedene Stoffe. Es gibt eine Vielzahl von Kaffeesorten, jedoch werden nur zwei Sorten hauptsächlich verwendet nämlich; Robusta und Arabica.

Im Kaffee kommt das Alkaloid Koffein vor. Der Gehalt liegt zwischen 0,8 und 2,5%. Weiters kommen auch die Stoffe Theobromin und Theophyllin als dem Körper aktivierende Stoffe vor. Aromastoffe kommen mit 0,1 % vor und man kennt heute ca. 800 davon im Detail. Coffein hat die Fähigkeit einen körpereigenen Stoff das Adenosin in seiner Wirkung zu hemmen. Eine Funktion von Adenosin ist es, unser Gehirn vor Überanstrengung zu schützen. Coffein unterbindet diesen Schutzmechanismus, deshalb bleiben unsere Nervenzellen mehr aktiv.

Continue Reading

Wissenschaft

Fettleibigkeit erhöht das Krebsrisiko!

28. August 2017

Diese Tatsache ist durch viele Untersuchungen längst bekannt. Nun konnte man aber auch erforschen, was die biochemischen Hintergründe sind. Man hat nun herausgefunden, dass das Fettgewebe einen bestimmten Eiweißstoff freisetzt. Dieser Eiweißstoff (Protein) kann nun ganz normale Körperzellen in Krebszellen umwandeln. Dieses Eiweiß heißt in der Fachsprache „Fibroblast growth factor“ oder in der Abkürzung FGF-2. FGF-2 gehört in die Gruppe von Signalproteinen die das Wachstum und die Differenzierung von Zellen vorantreiben. Durch die Fettleibigkeit steigt das Risiko an folgenden Krebsarten zu erkranken deutlich: Darm- und Enddarmkrebs, Brustkrebs nach den Wechseljahren, Gebärmutterkrebs, Speisröhrenkrebs und Nierenzellkrebs. Alleine in Deutschland so die Schätzungen, könnten 25.000 Fälle vermieden werden, wenn man das Normalgewicht hält.

A new study now offers new details showing that a certain protein released from fat in the body can cause a non-cancerous cell to turn into a cancerous one. The research also found that a lower layer of abdominal fat, when compared to fat just under the skin, is the more likely culprit, releasing even more of this protein and encouraging tumor growth.
D Chakraborty, V Benham, B Bullard, T Kearney, H C Hsia, D Gibbon, E Y Demireva, S Y Lunt, J J Bernard. Fibroblast growth factor receptor is a mechanistic link between visceral adiposity and cancer. Oncogene, 2017; DOI: 10.1038/onc.2017.278

Wissenschaft

Bericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung 2017

19. August 2017

In einem kürzlich veröffentlichtem Bericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, der sich besonders mit der Versorgung mit Vitamin D, Folat, Natrium, Kalium und Jod auseinandersetzte, hat folgendes Ergebnis gebracht:

Die Vitamin-D Versorgung der deutschen Bevölkerung ist insgesamt nicht ausreichend. Rund 1/3 sind mangelhaft versorgt und nur ungefähr 40% sind ausreichend versorgt. Mit Folat sind 86% adäquat versorgt. Auch die Kaliumversorgung ist sichergestellt. Für 30% der Bevölkerung ist die Jodversorgung noch zu verbessern. Mit Natrium sind fast alle mehr als ausreichend versorgt. Bei 90% der Frauen und 93% der Männer liegt die Natriumzufuhr über den Referenzwert. Mit im Mittel umgerechnet 9 bzw. 10g/Tag nehmen wir auch zu viel Speisesalz auf.

 

Wissenschaft

Walnüsse als Superfood!

13. August 2017

Walnüsse sind zwar relativ kalorienreich (100 g haben 654 kcal) aber sie enthalten wichtige Bestandteile für unsere Ernährung. Eine Menge von 30 g, was ungefähr einer Hand voll entspricht, kann täglich durchaus gegessen werden. 100 g enthalten 7 g Ballaststoffe und 47 g mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Weiters 9 g einfach ungesättigte Fettsäuren. Zusätzlich sind sie eine sehr gute Quelle für Omega-3-Fettsäuren. Walnüsse werden auch mit einer verbesserten Knochengesundheit, verbessertem Metabolismus und einer vorbeugenden Wirkung bei Krebs oder Diabetes bzw. Reduktion von Entzündungen im Körper in Verbindung gebracht.

 

 

Eine neuere wissenschaftliche Arbeit hat nun herausgefunden, dass Walnüsse auch die Diversität von Bakterien in unserem Darm erhöht. Das bedeutet, Walnüsse wirken auch als prebiotische Lebensmittel. Dies ist deshalb von großer Bedeutung, weil gerade bei fettleibigen Personen oder Personen mit entzündlichen Darmerkrankungen die Diversität der Darmflora verkümmert. Besonders Lactobacillus-Bakterien werden zum Wachstum angeregt.

 

Walnuts may promote health by changing gut bacteria

A new study has found that walnuts in the diet change the makeup of bacteria in the gut, which suggests a new way walnuts may contribute to better health. Lauri O. Byerley, Derrick Samuelson, Eugene Blanchard, Meng Luo, Brittany N. Lorenzen, Shelia Banks, Monica A. Ponder, David A Welsh, Christopher M. Taylor. Changes in the Gut Microbial Communities Following Addition of Walnuts to the Diet. The Journal of Nutritional Biochemistry, 2017; DOI: 10.1016/j.jnutbio.2017.07.001

Wissenschaft

Mittelmeerernährung und Brustkrebsrisiko

22. Juli 2017

Krebserkrankungen sind Bestandteile des Lebens und gehören zu dessen Phänomenen. Heute stellen Krebserkrankungen einen wesentlichen Teil des Krankheitsgeschehens dar und sind die Ursache für viele Sterbefälle, insbesondere im Altersbereich von 65 bis 75. In der DIMED Studie in Spanien wurde eine Interventionsstudie durchgeführt mit ca. 7000 Personen. Es wurde eine gezielte Ernährungsintervention in Richtung einer Mittelmeerernährung, entweder mit dem Fokus auf hochwertiges Olivenöl oder Nüsse untersucht. Insgesamt konnten über die Beobachtungszeit 35 Fälle an Brustkrebs identifiziert werden. 17 Fälle in der Gruppe wo keine Intervention mit Olivenöl oder Nüssen erfolgte, 8 in der Gruppe mit Olivenöl und 10 in der Gruppe mit Nüssen. In der Modellierung führt dies zu einem um 40% abgesenkten Risiko in der Gruppe mit Olivenöl. Mit diesem Ergebnis ist ein weiterer Hinweis gegeben, dass eine pflanzenbetonte Ernährung einschließlich der Nutzung von pflanzlichen Ölen (hochwertige) das  Brustkrebsrisiko absenkt. (Quelle: Nutrition News, Jahrgang 13, Ausgabe 2/16), JAMA Intern Med 2015, 175:1752-60

 

Wissenschaft

Süßstoffe und ihre Risken für Diabetes, Bluthochdruck und Herzkreislauferkrankungen

19. Juli 2017

Süßstoffe ein potentielles Risiko für Übergewicht, Diabetes, Bluthockdruck und Herz-Kreislauferkrankungen

Eine systematische Auswertung von 37 Studien mit ca. 400.000 Personen die über einen Zeitraum von 10 Jahren beobachtet wurden, hat zusätzliche Evidenz erbracht, dass Süßstoffe sich negative auf unseren Stoffwechsel, die Mikroorganismen in unserem Darmbereich und auf das Essverhalten auswirken. Langfristig befürchtet man eher eine Gewichtszunahme als eine Gewichtsabnahme zu erreichen, ein erhöhtes Risiko für Diabetes, Bluthochdruck und Herz-Kreislauferkrankungen sind ebenfalls gegeben. Obwohl die wissenschaftlichen Daten nicht immer ein einheitliches Ergebnis ergeben, sollte man sich bewusst sein, dass Süßstoffe nicht ausreichend getestet sind, um jegliches Risiko auszuschließen. Sicherheitshalber sollte man deshalb Süßstoffe vermeiden.

Softdrinks enthalten oft eine Mischung von Natriumcyclamat, Acesulfam K, Natriumsaccharin, Aspartam usw.

Quelle: Nonnutritive sweeteners and cardiometabolic health: a systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials and prospective cohort studies. Canadian Medical Association Journal, 2017; 189 (28): E929 DOI: 10.1503/cmaj.161390

E-Nr.                           Süßstoff                                     Süßkraft*

E950                           Acesulfam K                              ca. 200

E951                           Aspartam                                     ca. 200

E952                           Cyclamat                                     ca. 40

E 954                          Saccharin                                    ca. 400

E 955                          Sucralose                                     ca. 550

E 957                          Thaumatin                                  ca. 2500

E 959                          Neohesperidin                           ca. 600

E 962                          Aspartam-Acesulfamsalz         ca. 350

 

*Süßkraft als Vielfaches von Saccharose

Wissenschaft

Schokolade verbessert die geistige Leistungsfähigkeit

15. Juli 2017

Schokolade enthält Inhaltsstoffe, die sich besonders gut auf unsere geistige Leistungsfähigkeiten auswirken.

Das Wertvolle sind die Inhaltsstoffe des Kakaos. Diese Inhaltsstoffe gehören in die Gruppe der Flavanole. In einer umfangreichen Studie hat man sich mit zwei Fragen beschäftigt: Was passiert innerhalb von ein paar Stunden nachdem wir diese Flavanole konsumiert haben bzw. was ist die langfristige Auswirkung von diesen Inhaltsstoffen. Es zeigte sich in beiden Fällen, dass die geistige Leistungsfähigkeit verbessert werden konnte. Besonders ältere Personen können von den positiven Eigenschaften profitieren und auch die geistige Leistung konnte verbessert werden. Deshalb ist der Konsum von dunkler Schokolade unter Berücksichtigung der Kalorien auch mit positiven Effekten verbunden. Wir sollten jedoch darauf achten, besonders dunkle Schokolade in Maßen zu konsumieren.

Cocoa and chocolate are not just treats — they are good for your cognition

Cocoa can be seen as a dietary supplement to protect human cognition and can counteract different types of cognitive decline.

Summary:

Researchers have examined the available literature for the effects of acute and chronic administration of cocoa flavanols on different cognitive domains. It turns out that cognitive performance was improved by a daily intake of cocoa flavanols.

 Quelle: Valentina Socci, Daniela Tempesta, Giovambattista Desideri, Luigi De Gennaro, Michele Ferrara. Enhancing Human Cognition with Cocoa Flavonoids. Frontiers in Nutrition, 2017; 4 DOI: 10.3389/fnut.2017.00019

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen